EU-Haushaltsplan 2014: Mehr Geld für Studierende

Für den Haushaltsplan der EU für 2014 hat die Kommission Änderungen vorgeschlagen. Unter anderem soll dadurch das Problem der Jugendarbeitslosigkeit beseitigt werden und mehr Geld in Forschung und in kleine & mittelgroße Unternehmen investiert werden.

Thorben Wengert / pixelio.de

Die Jugendarbeitslosigkeit ist vor allem im Süden Europas erschreckend hoch. Mehr als die Hälfte der Unter-25 Jährigen ist in Spanien arbeitslos. Aufgrund der Notwendigkeit dieses drängende Problem zu bekämpfen, sieht die EU- Kommission vor Opens external link in new windowErasmus+, ein neues Programm zur Förderung der allgemeinen und beruflichen Bildung von Jugendlichen, mit mehr Finanzmitteln auszustatten. Circa 130 Mio. Euro soll das Budget umfassen.

Aber auch kleinen und mittleren Unternehmen soll geholfen werden. Der EU zufolge sind sie eine besonders wichtige Stütze der Wirtschaft. Das Förderprogramm Opens external link in new windowCOSME soll dafür mit 30 Mio. Euro bedacht werden. Damit die Wirtschaft weiterhin in Schwung kommt, setzt die Kommission in ihrem Bericht darauf, die Forschung weiter voranzutreiben. Um mehr Innovation zu schaffen, soll der Etat für diesen Bereich um 200 Mio. Euro erhöht werden.

Der EU- Haushaltskommissar Janusz Lewandowski unterstützt diese Forderungen. Er schlägt vor, noch mehr Gelder für Wissenschaft und Forschung bereitzustellen und die Unternehmen zu unterstützen. „Diese Veränderungen führen zu mehr Arbeitsplätzen, insbesondere für junge Menschen."

"Ich freue mich auch, der europäischen Solidarität mit Zypern Ausdruck zu verleihen und die Auswirkungen der schmerzhaften Anpassungen zu mildern, indem 200 Mio. Euro mehr in seine Wirtschaft investiert werden“, fügte der Haushaltskommissar hinzu. Mit dieser Finanzspritze soll Zypern geholfen werden, wirtschaftlich wieder auf einen grünen Zweig zu kommen.

Der ursprüngliche Kommissionsvorschlag für den EU-Haushalt 2014 wird derzeit nach der Abstimmung im Rat vom 2. September im Europäischen Parlament diskutiert. Welche dieser vorgeschlagenen Maßnahmen schließlich vom Parlament und dem Rat berücksichtigt werden, bleibt abzuwarten.

P. Averdick

Weitere Informationen finden Sie unter:

 

Opens external link in new windowBerichtigungsschreiben Nr. 1 zum Haushaltsentwurf 2014

Opens external link in new windowWebsite von Kommissar Lewandowski